Wir bemühen uns um die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadt und ihres Umfeldes und richten den Blick auf eine nachhaltige Zukunft.
Il nostro intento è lo sviluppo culturale, storico e sociale della città e d’intorni e di puntare gli occhi su un futuro sostenibile.
Download: Texte zu Brixen / Testi su Bressanone
Il nostro intento è lo sviluppo culturale, storico e sociale della città e d’intorni e di puntare gli occhi su un futuro sostenibile.
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Ressourcen 06/2008
Die Broschüre „Das neue Leitbild für Brixen“ ist allen Haushalten zugegangen.
Die darin formulierten Entwicklungsziele für Stadt und Umgebung sind notwendigerweise allgemein und so weit gefasst, dass sie von allen akzeptiert werden können.
Jetzt stehen wir in der Umsetzungsphase im Masterplan, der „konkrete Projekte und vernetzte Aktivitäten auf den Weg bringen wird“, wie es in der Präambel zum Leitbild vom Bürgermeister formuliert wird. Dies darf nicht abseits der Bürger passieren, dazu braucht es die öffentliche Diskussion: der Verein heimat Brixen Bressanone Persenon möchte sich deshalb an dieser Stelle auf der Basis des Leitbildes mit den wichtigsten Ressourcen der Stadt und ihres Umfeldes befassen.
Es geht darum die besonderen Merkmale des Ortes, ihr unverwechselbares Potenzial, deutlich zu machen.
Drei große Themenschwerpunkte haben wir uns vorgenommen:
Bildung, Kultur, Universität
Energie, Wirtschaft, Umwelt
Tourismus, Stadt und Landschaft
Brixen hat als älteste Stadt Südtirols ein einzigartiges kulturelles Erbe: gelingt es uns hier anzuknüpfen und eine lebendige Verbindung mit der Moderne zu schaffen?
Brixen hat eine vielfältige Wirtschaftsstruktur: wie können wir mit den neuen Herausforderungen hinsichtlich Energie, Umwelt und Klima konstruktiv und nachhaltig umgehen?
Brixen ist eingebettet in eine einmalige Kultur- und Naturlandschaft: wie kann diese Ressource eine gesunde Tourismusentwicklung fördern?
Wie also kann es Brixen gelingen ein markantes, unverwechselbares Profil zu entwickeln und umzusetzen? Ein Teilnehmer hat es bei der Vorstellung der Malik-Studie im Forum so formuliert: Der Erfolg von Leitbild und Masterplan, der Erfolg des Tourismuskonzeptes hängt davon ab, inwieweit es gelingt, die Brixner Bürger zu gewinnen und zu begeistern. Dafür will unser Verein in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Verbänden eine Diskussionsplattform sein.
Die Lernwerkstatt Südtirols 07/2008
Brixen hält einen großartigen, oft vergessenen Südtirol-Rekord: Unter allen Gemeinden des Landes verfügt unsere Stadt pro Einwohner über die höchste Quote an Schülern und Studierenden. Auf jeden dritten der 20.000 Brixner entfällt annähernd ein junger Mensch, der im Mittelpunkt des Eisacktals eine Grund-, Mittel- oder Oberschule, eine Berufsschule oder die Universität besucht. Keine andere Gemeinde erreicht eine so gute Pro-Kopf-Relation wie das traditionsreiche Bildungszentrum Brixen mit rund 7000 Schülern und Studierenden.
Der Rekord bedeutet einen enormen Vorzug: Die vielen Schüler und Bildungswilligen halten Brixen jung, sie sichern gute Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven. Mehr als alle anderen Faktoren haben die hohe Bildungsdichte, das breit gefächerte und qualifizierte Angebot Brixens Rolle entscheidend gestärkt. Den Grundstein zu dieser Entwicklung legte die Ära Giacomuzzi ab 1975, mit Schul- und Kulturstadträtin Kathi Trojer als großer Promotorin. Er setzte sich unter BM Seebacher mit der Universitätsgründung fort und wahrt in der Amtszeit Pürgstaller-Bacher-Stablum hohe Priorität.
Heute findet sich in Brixen fast jeder Schultyp, dessen breites Angebot durch hohe Qualitätsspitzen überzeugt. Dies gilt für die Grundschulen mit zusätzlichen Angeboten wie Montessori und Waldorf ebenso wie für die reich aufgefächerten, auch kirchlichen Oberschulen bis hin zu den gut ausgestatteten Berufsschulen für Nahrungsmittel und Gastgewerbe oder Metallverarbeitung. Dennoch ist es zu früh, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Ziel für die Zukunft muss es sein, dieses Bildungsangebot stärker untereinander und mit der Gesellschaft zu vernetzen.
Die Öffnung von Schulen hin zu ganztägig zugänglichen Bildungsorten muss entschieden beschritten werden, auch im Sinne besserer, zunehmend vordringlicher Betreuung von Jugendlichen.
Die Durchlässigkeit und Kooperation der Schulen sollte wachsen, Vereine und gesellschaftliche Initiativen müssen ihre Angebote in Schulen hineintragen. Auch Universität und Stadt müssen stärker aufeinander zugehen.
Als Drehscheibe der Bildung und sozialen Lernens muss Brixen demnächst zwei Hauptanliegen verwirklichen: Eine neue, würdige Bibliothek und ein Angebot mehrsprachiger Schulen. Dann bleibt Brixen weiterhin die große Lernwerkstatt Südtirols, eine historisch alte, aber vitale, verjüngte und zukunftsoffene Gemeinde.
Energie, die uns teuer ist? 08/2008
Energie hat heute wohl den gleichen Stellenwert wie das Wasser seit Urzeiten. Was früher Anlass für Kriege war, ist es auch heute noch. Energie wirkt entscheidend auf das Wirtschaftssystem ein.
Energie ist in letzter Zeit teuer geworden und wird in Zukunft sicher noch viel
wertvoller und teurer werden. An sich ist sie für unseren unachtsamen Umgang mit ihr noch viel zu billig. Erst die teure Energie regt zum Nachdenken an und gibt bisher unwirtschaftlichen, aber doch umweltschonenden Energieträgern neue Chancen. Die Bilanz zwischen Energieeinsatz und erzieltem Ergebnis und dessen Nachhaltigkeit wird immer wichtiger werden.
Die Abmagerungswilligen, welche die Essensaufnahme in kcal berechnen, haben sehr wohl den direkten Bezug zur Energie. Während unsere Vorfahren Kerzen oder Petroleum für Licht kauften, Holz oder Kohle zum Ofen schleppten und sich mit dem einen beheizten Raum in der Wohnung begnügen mussten, haben wir diesen Bezug verloren. Allzu leicht steht Energie zur Verfügung. Neuerdings aber wird spätestens beim Erhalt der Strom – oder Fernwärmerechnung bzw. beim Auftanken des Fahrzeugs oder der Bestellung des Heizöls klar, was uns teuer ist.
Was kann Brixen tun?
Am schnellsten, einfachsten und effektivsten ist es, Energie einzusparen: Gebäudedämmung, optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung bei neuen Wohnbauzonen, sowie eine moderne Regeltechnik bringen unmittelbaren Erfolg. Das gilt nicht nur für die kalte Jahreszeit, nein, auch Klimaanlagen brauchen viel Energie und tragen meist doch nicht zum erhofften Wohlbefinden bei. Weiterhin sind vorhandene Ressourcen wie Sonnenenergie, Biomasse (Holz und Gülle) und Kleinkraftwerke zu nutzen. Die Infragestellung von bisherigen Gewohnheiten oder Statussymbolen trägt zur Sensibilisierung bei, denn ein hoher Energiekonsum bedeutet nicht unbedingt eine hohe Lebensqualität.
Gezielte Investitionen in Energiegewinnung durch Sonnenenergie, Biomasse und Energieeinsparung schaffen nicht nur Arbeitsplätze und heben die Qualifizierung der einheimischen Betriebe, sie bringen auch langfristig eine Wertschöpfung und steigern die Konkurrenzfähigkeit.
Der schonende Umgang mit den Ressourcen und der Umwelt, ein gesunder Wirtschaftsraum und eine hohe Lebensqualität setzen Weitsicht und Umdenken voraus. Wir hören auf die „Leichenhäuser“ dieser Erde (Erdöl und Erdgas) zu plündern, stattdessen beginnen wir sie gezielt und effizient zu nutzen.
Raumordnung und Siedlungspolitik 09/2008
Mit dem Leitbild und der Ausarbeitung des Masterplanes werden heute die Weichen für die langfristige Entwicklung Brixens gestellt. Bürgermeister Pürgstaller hat den Anstoß für eine Reflexion der aktuellen Situation und für die Entwicklung von Visionen für die Zukunft gegeben, vergleichbar mit den weitreichenden Plänen, die in den 70er Jahren unter Bürgermeister Giacomuzzi von Arch. Othmar Barth erarbeitet worden sind. Damals war der Blick im Wesentlichen auf Expansion und Aufbruch gerichtet:
als mustergültig erweisen sich die Sanierungsmaßnahmen im historischen Stadtgebiet auf der Grundlage des vorbildlich gestalteten Wiedergewinnungsplanes;
als nachhaltig und bestens funktionierend können die städtebaulichen Maßnahmen aus den 70er Jahren bewertet werden mit den Schul- und Sportzonen im Norden und Süden der Stadt, mit dem Gewerbegebiet im Süden und der Fuß- und Radwegspange längs des Eisack und die Wohnbauzone Rosslauf;
eine wichtige Maßnahme des Konzepts, die Ostumfahrung, wurde nicht realisiert. Die Auswirkungen kennen wir: Verkehrsströme zur Plose, nach Lüsen und Albeins werden täglich durch das Stadtgebiet geführt und die im Westen konzentrierten Verkehrsadern führen zu den bekannten Belastungen dieser Zonen.
Über diese großen Festlegungen hinaus erfolgten, siedlungspolitisch wenig zielgerichtet und an der schnellen Bedarfsdeckung orientiert, viele Ausweisungen von Wohnbauzonen in der Peripherie und in den Fraktionen (ganz aktuell die neue Wohnbauzone der Comboni-Missionare und, was das Mittelgebirge anbelangt, die neue Hotelzone in den Kojawiesen).
Wesentlicher Unterschied zur Situation von ca. 40 Jahren ist, dass heute auf vielen Gebieten eine Sättigung festzustellen ist. Wir spüren alle, dass die forcierte Wirtschaftsentwicklung und der Wohlstand ihren Preis haben und in keinem Verhältnis zu Lebensqualität und Wohlbefinden stehen. Die Erkenntnis, dass ein schonender Umgang mit den Ressourcen notwendig ist, scheint sich allmählich durch zu setzen.
In den nächsten Ausgaben des Brixner soll ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Stadtzentrums, der Peripherie und der Beziehung zwischen Stadt und Fraktionen gegeben werden.
Raumordnung und Siedlungspolitik 11/2008
Für unsere Betrachtungen zu Brixen von morgen möchten wir das Gemeindegebiet grob in 3 Zonen einteilen: das Stadtgebiet, die Stadtperiferie und die Fraktionen.
Das Stadtgebiet wird im Süden von der Mozartallee, im Westen und Norden von der Staatsstraße und im Osten vom Eisack mit Stufls begrenzt; ein Gebiet in Rechteckform mit einer Länge von 1 km in Nord-Süd-Richtung und von 0,5 km in Ost-Westrichtung mit dem Domplatz in der Mitte.
Dieses zum größten Teil verkehrsberuhigte Herzstück von Brixen ist das kulturelle, geistige und kaufmännische Zentrum der Stadt.
Für diesen Stadtraum genügt es, unserer Meinung nach, dass in Zukunft der Bestand bereinigt, konsolidiert und verbessert wird:
der Straßenraum könnte in Bezug auf Beschilderung, Werbung, Stadtmobiliar usw. bereinigt werden;
der historische Baubestand müsste in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wärmetechnisch saniert werden;
der Wohnraum in der Altstadt müsste gemäß Wiedergewinnungsplan voll ausgenutzt werden;
der kleine Graben sollte für den Autoverkehr geschlossen werden;
der Fuß- und Radweg längs des Eisacks sollte verbreitert werden;
die öffentlichen Gebäude im Altstadtkern sollten mit nutzungsintensiven öffentlichen Strukturen (Bibliothek, Musikschule usw.) belegt werden;
eine Markthalle zur direkten Vermarktung bäuerlicher Produkte sollte errichtet werden (ev. am Prielgrundstück);
der Hofgarten sollte, wie von der Stadt angestrebt, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden;
ein attraktives Tourismuszentrum sollte geschaffen werden.
Wichtiger als diese baulichen Eingriffe in eine recht intakte Stadtstruktur sind heute jedoch geistige und kulturelle Maßnahmen zur Humanisierung des Menschen. Die vergangenen 200 Jahre des industriellen und technischen Fortschritts haben neben dem materiellen Wohlstand zu einem großen Verlust an Humanität, zu Ausbeutung von Mensch und Natur, zu Abhängigkeit und Resignation geführt. Ist nicht diesbezüglich Brixen als spirituelles und kulturelles Zentrum Südtirols gefordert? Und kann nicht hier die Kommunalpolitik wegweisend werden hin zu neuen Modellen einer ökologisch und sozial nachhaltigen Form des Zusammenlebens, als Ort der Toleranz, der Auseinandersetzung und des partnerschaftlichen Handelns? Fangen wir an im offenen und echten Dialog mit den Bürgern ein Brixen von morgen zu entwerfen.
Raumordnung und Siedlungspolitik 12/2008
Für unsere Betrachtungen zum Brixen von morgen geht es heute um die Stadtperipherie. Räumlich gesehen also um das Gebiet von der Gemeindegrenze mit Vahrn im Norden bis zum Ende des Gewerbegebietes im Süden und von der Autobahn im Westen bis zum Bergansatz im Osten von Milland. In der Länge sind das ca. 6,2 km, in der Breite ca. 1,4 km.
Auf diesem Gebiet wurden in den letzten Jahrzehnten gewaltige Bauvorhaben an öffentlichen Bauten, Gewerbe- und Wohnbauten sowie an Infrastrukturen erstellt.
Brixen befindet sich heute an einem Wendepunkt:
Nachdem inzwischen die schmale Talsohle verbaut ist und eine weitere Verbauung der Hänge zum Schutz des Landschaftsbildes strikt vermieden werden muss, an Gewerbeflächen ein Überangebot vorhanden ist, die großen öffentlichen Bauvorhaben für Schule, Kultur, Sport und Freizeit realisiert sind, geht es also nur noch um punktuelle Nachbesserungen und um eine Verdichtung des ausgewiesenen Siedlungsgebietes (Null-Wachstum).
Was es jedoch auch in Zukunft brauchen wird, ist Wohnraum. Diesen bieten die frei werdenden Kasernenareale (ca. 6 ha) und die zentrumsnahen Auffüllzonen (Rosslauf, Köstlan, Schwesternau). Spekulative Geschäfte mit dem Allgemeingut Wohnung sollten in Zukunft verhindert, Errichtung von bezahlbaren Mietwohnungen durch das Wohnbauinstitut hingegen verstärkt werden.
Besonderes Augenmerk ist auf die Siedlungstätigkeit der Gemeinde Vahrn im Norden von Brixen zu richten: Hier ist gegenseitige Abstimmung gefragt.
Eine allgemeine Notwendigkeit ist die wärmetechnische Sanierung des Häuserbestandes und dessen Anpassung an neue Bedürfnisse.
Notwendig sind also qualitative Verbesserungsmaßnahmen am Bestand innerhalb der vorhandenen Siedlungsgrenzen anstelle von neuen Flächenausweisungen.
Ein besonderes Thema ist der Verkehr. Stichwortartig sollen einige Probleme aufgezeigt werden, die dringend angegangen werden sollten:
Weiterer Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsdienstes sowohl innerstädtisch als auch zu den Fraktionen sowie des Radwegenetzes.
Nach Fertigstellung der Westumfahrung drastischer Rückbau der Staatsstraße, wobei auch die Unterbrechung des Durchzugsverkehrs auf der Staatsstraße angedacht werden müsste.
Gestalterische Aufwertung der Stadteinfahrten vom Norden und vom Süden.
Einhausung von Autobahn und Eisenbahn bzw deren Verlegung in den Berg.
Eine „neue Mobilität“ mit einem effizienten und attraktiven öffentlichen Verkehrssystem bietet die Chance für ein neues Gemeinschaftsgefühl, wo Begegnung wieder natürlich stattfinden kann.
Raumordnung und Siedlungspolitik, die Fraktionen 03/2009
Die Fraktionen von Brixen liegen in vier Zonen: in der südlichen Talsohle Sarns, Albeins und die Mahr, im westlichen Mittelgebirge Tschötsch, Pinzagen und Tils, im östlichen Mittelgebirge St. Andrä, Mellaun, Klerant, Moardorf und Afers, und schließlich Elvas am Hochplateau von Natz-Schabs.
Allgemein sollten für diese Gebiete Neuausweisungen von Bauzonen vermieden werden. Nach der großen Bautätigkeit der letzten 20 Jahre dürfte der Bedarf an Wohnraum für die Bevölkerung gedeckt sein. In St. Andrä z. B. zeugen geschlossene Fensterrollos an diversen Neubauten von der beträchtlichen Zahl an Zweitwohnungen. Es geht also nur noch um Nachbesserungen und um eine Verdichtung innerhalb des Siedlungsgebietes, wobei die wärmetechnische Sanierung des Bestandes und dessen Anpassung an neue Bedürfnisse vorrangig sein müsste.
Thema Ensembleschutz: in allen Fraktionen fehlt bis heute die Ausweisung der Ensembleschutzzonen. Notwendig ist eine detaillierte und differenzierte Erhebung und Beschreibung des Bestandes. In der Folge kann zusammen mit den Eigentümern ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, der auf die einzelnen Ensembles zugeschnitten ist und somit eine echte Planungshilfe darstellt. Der Bevölkerung und den Eigentümern sollte der Wert des Altbestandes vermittelt werden, aber auch Möglichkeiten von Neubauten/Zubauten aufgezeigt werden.
Thema Tourismus: im neuen touristischen Leitbild (Malik-Studie) sind die Themenschwerpunkte enthalten, aus denen die zukünftigen Handlungsfelder abgeleitet werden können. Nur Entscheidungen, die auf einem tragfähigen Gesamtkonzept basieren und im Einklang mit der Bevölkerung und unter Berücksichtigung der Umwelt geschehen, sind erfolgversprechend.
Thema Landwirtschaft: die jahrhundertealte Landwirtschaft hat am Brixner Mittelgebirge eine kleinstrukturierte und vielfältige Landschaft herausgebildet, die ein unverzichtbares Erholungs- und Wandergebiet für Einheimische und Gäste darstellt. Insofern besteht eine Wechselbeziehung zwischen Landwirtschaft und Tourismus.
Zukunftsweisend ist die biologische Landwirtschaft und der Aufbau einer effizienten regionalen Vermarktung.
Die Broschüre „Das neue Leitbild für Brixen“ ist allen Haushalten zugegangen.
Die darin formulierten Entwicklungsziele für Stadt und Umgebung sind notwendigerweise allgemein und so weit gefasst, dass sie von allen akzeptiert werden können.
Jetzt stehen wir in der Umsetzungsphase im Masterplan, der „konkrete Projekte und vernetzte Aktivitäten auf den Weg bringen wird“, wie es in der Präambel zum Leitbild vom Bürgermeister formuliert wird. Dies darf nicht abseits der Bürger passieren, dazu braucht es die öffentliche Diskussion: der Verein heimat Brixen Bressanone Persenon möchte sich deshalb an dieser Stelle auf der Basis des Leitbildes mit den wichtigsten Ressourcen der Stadt und ihres Umfeldes befassen.
Es geht darum die besonderen Merkmale des Ortes, ihr unverwechselbares Potenzial, deutlich zu machen.
Drei große Themenschwerpunkte haben wir uns vorgenommen:
Bildung, Kultur, Universität
Energie, Wirtschaft, Umwelt
Tourismus, Stadt und Landschaft
Brixen hat als älteste Stadt Südtirols ein einzigartiges kulturelles Erbe: gelingt es uns hier anzuknüpfen und eine lebendige Verbindung mit der Moderne zu schaffen?
Brixen hat eine vielfältige Wirtschaftsstruktur: wie können wir mit den neuen Herausforderungen hinsichtlich Energie, Umwelt und Klima konstruktiv und nachhaltig umgehen?
Brixen ist eingebettet in eine einmalige Kultur- und Naturlandschaft: wie kann diese Ressource eine gesunde Tourismusentwicklung fördern?
Wie also kann es Brixen gelingen ein markantes, unverwechselbares Profil zu entwickeln und umzusetzen? Ein Teilnehmer hat es bei der Vorstellung der Malik-Studie im Forum so formuliert: Der Erfolg von Leitbild und Masterplan, der Erfolg des Tourismuskonzeptes hängt davon ab, inwieweit es gelingt, die Brixner Bürger zu gewinnen und zu begeistern. Dafür will unser Verein in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Verbänden eine Diskussionsplattform sein.
Die Lernwerkstatt Südtirols 07/2008
Brixen hält einen großartigen, oft vergessenen Südtirol-Rekord: Unter allen Gemeinden des Landes verfügt unsere Stadt pro Einwohner über die höchste Quote an Schülern und Studierenden. Auf jeden dritten der 20.000 Brixner entfällt annähernd ein junger Mensch, der im Mittelpunkt des Eisacktals eine Grund-, Mittel- oder Oberschule, eine Berufsschule oder die Universität besucht. Keine andere Gemeinde erreicht eine so gute Pro-Kopf-Relation wie das traditionsreiche Bildungszentrum Brixen mit rund 7000 Schülern und Studierenden.
Der Rekord bedeutet einen enormen Vorzug: Die vielen Schüler und Bildungswilligen halten Brixen jung, sie sichern gute Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven. Mehr als alle anderen Faktoren haben die hohe Bildungsdichte, das breit gefächerte und qualifizierte Angebot Brixens Rolle entscheidend gestärkt. Den Grundstein zu dieser Entwicklung legte die Ära Giacomuzzi ab 1975, mit Schul- und Kulturstadträtin Kathi Trojer als großer Promotorin. Er setzte sich unter BM Seebacher mit der Universitätsgründung fort und wahrt in der Amtszeit Pürgstaller-Bacher-Stablum hohe Priorität.
Heute findet sich in Brixen fast jeder Schultyp, dessen breites Angebot durch hohe Qualitätsspitzen überzeugt. Dies gilt für die Grundschulen mit zusätzlichen Angeboten wie Montessori und Waldorf ebenso wie für die reich aufgefächerten, auch kirchlichen Oberschulen bis hin zu den gut ausgestatteten Berufsschulen für Nahrungsmittel und Gastgewerbe oder Metallverarbeitung. Dennoch ist es zu früh, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Ziel für die Zukunft muss es sein, dieses Bildungsangebot stärker untereinander und mit der Gesellschaft zu vernetzen.
Die Öffnung von Schulen hin zu ganztägig zugänglichen Bildungsorten muss entschieden beschritten werden, auch im Sinne besserer, zunehmend vordringlicher Betreuung von Jugendlichen.
Die Durchlässigkeit und Kooperation der Schulen sollte wachsen, Vereine und gesellschaftliche Initiativen müssen ihre Angebote in Schulen hineintragen. Auch Universität und Stadt müssen stärker aufeinander zugehen.
Als Drehscheibe der Bildung und sozialen Lernens muss Brixen demnächst zwei Hauptanliegen verwirklichen: Eine neue, würdige Bibliothek und ein Angebot mehrsprachiger Schulen. Dann bleibt Brixen weiterhin die große Lernwerkstatt Südtirols, eine historisch alte, aber vitale, verjüngte und zukunftsoffene Gemeinde.
Energie, die uns teuer ist? 08/2008
Energie hat heute wohl den gleichen Stellenwert wie das Wasser seit Urzeiten. Was früher Anlass für Kriege war, ist es auch heute noch. Energie wirkt entscheidend auf das Wirtschaftssystem ein.
Energie ist in letzter Zeit teuer geworden und wird in Zukunft sicher noch viel
wertvoller und teurer werden. An sich ist sie für unseren unachtsamen Umgang mit ihr noch viel zu billig. Erst die teure Energie regt zum Nachdenken an und gibt bisher unwirtschaftlichen, aber doch umweltschonenden Energieträgern neue Chancen. Die Bilanz zwischen Energieeinsatz und erzieltem Ergebnis und dessen Nachhaltigkeit wird immer wichtiger werden.
Die Abmagerungswilligen, welche die Essensaufnahme in kcal berechnen, haben sehr wohl den direkten Bezug zur Energie. Während unsere Vorfahren Kerzen oder Petroleum für Licht kauften, Holz oder Kohle zum Ofen schleppten und sich mit dem einen beheizten Raum in der Wohnung begnügen mussten, haben wir diesen Bezug verloren. Allzu leicht steht Energie zur Verfügung. Neuerdings aber wird spätestens beim Erhalt der Strom – oder Fernwärmerechnung bzw. beim Auftanken des Fahrzeugs oder der Bestellung des Heizöls klar, was uns teuer ist.
Was kann Brixen tun?
Am schnellsten, einfachsten und effektivsten ist es, Energie einzusparen: Gebäudedämmung, optimale Nutzung der Sonneneinstrahlung bei neuen Wohnbauzonen, sowie eine moderne Regeltechnik bringen unmittelbaren Erfolg. Das gilt nicht nur für die kalte Jahreszeit, nein, auch Klimaanlagen brauchen viel Energie und tragen meist doch nicht zum erhofften Wohlbefinden bei. Weiterhin sind vorhandene Ressourcen wie Sonnenenergie, Biomasse (Holz und Gülle) und Kleinkraftwerke zu nutzen. Die Infragestellung von bisherigen Gewohnheiten oder Statussymbolen trägt zur Sensibilisierung bei, denn ein hoher Energiekonsum bedeutet nicht unbedingt eine hohe Lebensqualität.
Gezielte Investitionen in Energiegewinnung durch Sonnenenergie, Biomasse und Energieeinsparung schaffen nicht nur Arbeitsplätze und heben die Qualifizierung der einheimischen Betriebe, sie bringen auch langfristig eine Wertschöpfung und steigern die Konkurrenzfähigkeit.
Der schonende Umgang mit den Ressourcen und der Umwelt, ein gesunder Wirtschaftsraum und eine hohe Lebensqualität setzen Weitsicht und Umdenken voraus. Wir hören auf die „Leichenhäuser“ dieser Erde (Erdöl und Erdgas) zu plündern, stattdessen beginnen wir sie gezielt und effizient zu nutzen.
Raumordnung und Siedlungspolitik 09/2008
Mit dem Leitbild und der Ausarbeitung des Masterplanes werden heute die Weichen für die langfristige Entwicklung Brixens gestellt. Bürgermeister Pürgstaller hat den Anstoß für eine Reflexion der aktuellen Situation und für die Entwicklung von Visionen für die Zukunft gegeben, vergleichbar mit den weitreichenden Plänen, die in den 70er Jahren unter Bürgermeister Giacomuzzi von Arch. Othmar Barth erarbeitet worden sind. Damals war der Blick im Wesentlichen auf Expansion und Aufbruch gerichtet:
als mustergültig erweisen sich die Sanierungsmaßnahmen im historischen Stadtgebiet auf der Grundlage des vorbildlich gestalteten Wiedergewinnungsplanes;
als nachhaltig und bestens funktionierend können die städtebaulichen Maßnahmen aus den 70er Jahren bewertet werden mit den Schul- und Sportzonen im Norden und Süden der Stadt, mit dem Gewerbegebiet im Süden und der Fuß- und Radwegspange längs des Eisack und die Wohnbauzone Rosslauf;
eine wichtige Maßnahme des Konzepts, die Ostumfahrung, wurde nicht realisiert. Die Auswirkungen kennen wir: Verkehrsströme zur Plose, nach Lüsen und Albeins werden täglich durch das Stadtgebiet geführt und die im Westen konzentrierten Verkehrsadern führen zu den bekannten Belastungen dieser Zonen.
Über diese großen Festlegungen hinaus erfolgten, siedlungspolitisch wenig zielgerichtet und an der schnellen Bedarfsdeckung orientiert, viele Ausweisungen von Wohnbauzonen in der Peripherie und in den Fraktionen (ganz aktuell die neue Wohnbauzone der Comboni-Missionare und, was das Mittelgebirge anbelangt, die neue Hotelzone in den Kojawiesen).
Wesentlicher Unterschied zur Situation von ca. 40 Jahren ist, dass heute auf vielen Gebieten eine Sättigung festzustellen ist. Wir spüren alle, dass die forcierte Wirtschaftsentwicklung und der Wohlstand ihren Preis haben und in keinem Verhältnis zu Lebensqualität und Wohlbefinden stehen. Die Erkenntnis, dass ein schonender Umgang mit den Ressourcen notwendig ist, scheint sich allmählich durch zu setzen.
In den nächsten Ausgaben des Brixner soll ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Stadtzentrums, der Peripherie und der Beziehung zwischen Stadt und Fraktionen gegeben werden.
Raumordnung und Siedlungspolitik 11/2008
Für unsere Betrachtungen zu Brixen von morgen möchten wir das Gemeindegebiet grob in 3 Zonen einteilen: das Stadtgebiet, die Stadtperiferie und die Fraktionen.
Das Stadtgebiet wird im Süden von der Mozartallee, im Westen und Norden von der Staatsstraße und im Osten vom Eisack mit Stufls begrenzt; ein Gebiet in Rechteckform mit einer Länge von 1 km in Nord-Süd-Richtung und von 0,5 km in Ost-Westrichtung mit dem Domplatz in der Mitte.
Dieses zum größten Teil verkehrsberuhigte Herzstück von Brixen ist das kulturelle, geistige und kaufmännische Zentrum der Stadt.
Für diesen Stadtraum genügt es, unserer Meinung nach, dass in Zukunft der Bestand bereinigt, konsolidiert und verbessert wird:
der Straßenraum könnte in Bezug auf Beschilderung, Werbung, Stadtmobiliar usw. bereinigt werden;
der historische Baubestand müsste in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wärmetechnisch saniert werden;
der Wohnraum in der Altstadt müsste gemäß Wiedergewinnungsplan voll ausgenutzt werden;
der kleine Graben sollte für den Autoverkehr geschlossen werden;
der Fuß- und Radweg längs des Eisacks sollte verbreitert werden;
die öffentlichen Gebäude im Altstadtkern sollten mit nutzungsintensiven öffentlichen Strukturen (Bibliothek, Musikschule usw.) belegt werden;
eine Markthalle zur direkten Vermarktung bäuerlicher Produkte sollte errichtet werden (ev. am Prielgrundstück);
der Hofgarten sollte, wie von der Stadt angestrebt, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden;
ein attraktives Tourismuszentrum sollte geschaffen werden.
Wichtiger als diese baulichen Eingriffe in eine recht intakte Stadtstruktur sind heute jedoch geistige und kulturelle Maßnahmen zur Humanisierung des Menschen. Die vergangenen 200 Jahre des industriellen und technischen Fortschritts haben neben dem materiellen Wohlstand zu einem großen Verlust an Humanität, zu Ausbeutung von Mensch und Natur, zu Abhängigkeit und Resignation geführt. Ist nicht diesbezüglich Brixen als spirituelles und kulturelles Zentrum Südtirols gefordert? Und kann nicht hier die Kommunalpolitik wegweisend werden hin zu neuen Modellen einer ökologisch und sozial nachhaltigen Form des Zusammenlebens, als Ort der Toleranz, der Auseinandersetzung und des partnerschaftlichen Handelns? Fangen wir an im offenen und echten Dialog mit den Bürgern ein Brixen von morgen zu entwerfen.
Raumordnung und Siedlungspolitik 12/2008
Für unsere Betrachtungen zum Brixen von morgen geht es heute um die Stadtperipherie. Räumlich gesehen also um das Gebiet von der Gemeindegrenze mit Vahrn im Norden bis zum Ende des Gewerbegebietes im Süden und von der Autobahn im Westen bis zum Bergansatz im Osten von Milland. In der Länge sind das ca. 6,2 km, in der Breite ca. 1,4 km.
Auf diesem Gebiet wurden in den letzten Jahrzehnten gewaltige Bauvorhaben an öffentlichen Bauten, Gewerbe- und Wohnbauten sowie an Infrastrukturen erstellt.
Brixen befindet sich heute an einem Wendepunkt:
Nachdem inzwischen die schmale Talsohle verbaut ist und eine weitere Verbauung der Hänge zum Schutz des Landschaftsbildes strikt vermieden werden muss, an Gewerbeflächen ein Überangebot vorhanden ist, die großen öffentlichen Bauvorhaben für Schule, Kultur, Sport und Freizeit realisiert sind, geht es also nur noch um punktuelle Nachbesserungen und um eine Verdichtung des ausgewiesenen Siedlungsgebietes (Null-Wachstum).
Was es jedoch auch in Zukunft brauchen wird, ist Wohnraum. Diesen bieten die frei werdenden Kasernenareale (ca. 6 ha) und die zentrumsnahen Auffüllzonen (Rosslauf, Köstlan, Schwesternau). Spekulative Geschäfte mit dem Allgemeingut Wohnung sollten in Zukunft verhindert, Errichtung von bezahlbaren Mietwohnungen durch das Wohnbauinstitut hingegen verstärkt werden.
Besonderes Augenmerk ist auf die Siedlungstätigkeit der Gemeinde Vahrn im Norden von Brixen zu richten: Hier ist gegenseitige Abstimmung gefragt.
Eine allgemeine Notwendigkeit ist die wärmetechnische Sanierung des Häuserbestandes und dessen Anpassung an neue Bedürfnisse.
Notwendig sind also qualitative Verbesserungsmaßnahmen am Bestand innerhalb der vorhandenen Siedlungsgrenzen anstelle von neuen Flächenausweisungen.
Ein besonderes Thema ist der Verkehr. Stichwortartig sollen einige Probleme aufgezeigt werden, die dringend angegangen werden sollten:
Weiterer Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsdienstes sowohl innerstädtisch als auch zu den Fraktionen sowie des Radwegenetzes.
Nach Fertigstellung der Westumfahrung drastischer Rückbau der Staatsstraße, wobei auch die Unterbrechung des Durchzugsverkehrs auf der Staatsstraße angedacht werden müsste.
Gestalterische Aufwertung der Stadteinfahrten vom Norden und vom Süden.
Einhausung von Autobahn und Eisenbahn bzw deren Verlegung in den Berg.
Eine „neue Mobilität“ mit einem effizienten und attraktiven öffentlichen Verkehrssystem bietet die Chance für ein neues Gemeinschaftsgefühl, wo Begegnung wieder natürlich stattfinden kann.
Raumordnung und Siedlungspolitik, die Fraktionen 03/2009
Die Fraktionen von Brixen liegen in vier Zonen: in der südlichen Talsohle Sarns, Albeins und die Mahr, im westlichen Mittelgebirge Tschötsch, Pinzagen und Tils, im östlichen Mittelgebirge St. Andrä, Mellaun, Klerant, Moardorf und Afers, und schließlich Elvas am Hochplateau von Natz-Schabs.
Allgemein sollten für diese Gebiete Neuausweisungen von Bauzonen vermieden werden. Nach der großen Bautätigkeit der letzten 20 Jahre dürfte der Bedarf an Wohnraum für die Bevölkerung gedeckt sein. In St. Andrä z. B. zeugen geschlossene Fensterrollos an diversen Neubauten von der beträchtlichen Zahl an Zweitwohnungen. Es geht also nur noch um Nachbesserungen und um eine Verdichtung innerhalb des Siedlungsgebietes, wobei die wärmetechnische Sanierung des Bestandes und dessen Anpassung an neue Bedürfnisse vorrangig sein müsste.
Thema Ensembleschutz: in allen Fraktionen fehlt bis heute die Ausweisung der Ensembleschutzzonen. Notwendig ist eine detaillierte und differenzierte Erhebung und Beschreibung des Bestandes. In der Folge kann zusammen mit den Eigentümern ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, der auf die einzelnen Ensembles zugeschnitten ist und somit eine echte Planungshilfe darstellt. Der Bevölkerung und den Eigentümern sollte der Wert des Altbestandes vermittelt werden, aber auch Möglichkeiten von Neubauten/Zubauten aufgezeigt werden.
Thema Tourismus: im neuen touristischen Leitbild (Malik-Studie) sind die Themenschwerpunkte enthalten, aus denen die zukünftigen Handlungsfelder abgeleitet werden können. Nur Entscheidungen, die auf einem tragfähigen Gesamtkonzept basieren und im Einklang mit der Bevölkerung und unter Berücksichtigung der Umwelt geschehen, sind erfolgversprechend.
Thema Landwirtschaft: die jahrhundertealte Landwirtschaft hat am Brixner Mittelgebirge eine kleinstrukturierte und vielfältige Landschaft herausgebildet, die ein unverzichtbares Erholungs- und Wandergebiet für Einheimische und Gäste darstellt. Insofern besteht eine Wechselbeziehung zwischen Landwirtschaft und Tourismus.
Zukunftsweisend ist die biologische Landwirtschaft und der Aufbau einer effizienten regionalen Vermarktung.